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	<title>Uncategorized &#8211; Hidden Institute</title>
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	<description>Aktionsforschung für Zukunftsfähigkeit</description>
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	<title>Uncategorized &#8211; Hidden Institute</title>
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		<title>Urbane Praxis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Z]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2025 19:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Urbane Praxis entsteht an den Schnittstellen von Kultur, Architektur, Umwelt und Bildung, wenn Bürger:innen, kreative Akteur:innen und zivilgesellschaftliche Organisationen zusammenkommen, um ihre Stadt mitzugestalten, die eigenen Interessen auszuhandeln und diese zu vertreten. Dabei werden Stadträume und Gebäude als Orte für Nachbar:innen, Kunst und Kultur aktiviert, wobei unkonventionelle Nutzungskonzepte und kreative Teilhabe an der Stadtentwicklung erprobt [&#8230;]]]></description>
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<p>Urbane Praxis entsteht an den Schnittstellen von Kultur, Architektur, Umwelt und Bildung, wenn Bürger:innen, kreative Akteur:innen und zivilgesellschaftliche Organisationen zusammenkommen, um ihre Stadt mitzugestalten, die eigenen Interessen auszuhandeln und diese zu vertreten. Dabei werden Stadträume und Gebäude als Orte für Nachbar:innen, Kunst und Kultur aktiviert, wobei unkonventionelle Nutzungskonzepte und kreative Teilhabe an der Stadtentwicklung erprobt und umgesetzt werden. In vielen Fällen spielt die Verwaltung dabei eine zentrale Rolle, indem sie Fördermittel bereitstellt, Genehmigungen erteilt oder sogar bei der Projektumsetzung kooperiert. Mitunter kommt es aber auch zu Konflikten zwischen den Beteiligten aufgrund unterschiedlicher Handlungslogiken, kultureller Unterschiede oder divergierenden Zielsetzungen. Dass gemeinsame Projekte dennoch erfolgreich umgesetzt werden können, ist daher eine der wesentlichen Qualitäten Urbaner Praxis.</p>



<p>Die selbstorganisierten und offenen Angebote Urbaner Praktiker:innen sind unseres Erachtens relevant für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung, denn angesichts von Klimawandel, Wohnungsnot und gesellschaftlicher Spaltung sind zivilgesellschaftliches Engagement, Experimentierflächen und kooperative Lösungsansätze notwendig. Bürger:innen und Verwaltung müssen enger zusammenarbeiten, um partnerschaftliche Ansätze zu entwickeln und Verantwortung zu teilen. Künstler:innen, Kulturschaffende und Nachbarschaftsinitiativen spielen dabei als Change Agents eine Schlüsselrolle, indem sie innovative Impulse für die Transformation des urbanen Raums setzen. In diesem Zuge entstehen oftmals neue Konzepte, die zur sozial-ökologischen Transformation beitragen können. Beispiele aus Berlin sind das <a href="https://hausderstatistik.org/">Haus der Statistik</a>, die <a href="https://floating-berlin.org/">Floating <s>University</s></a>, Operation Himmelblick, <a href="https://poolpotentials.de/">Pool Potentials</a> und <a href="https://www.berlin-mondiale.de/">Berlin Mondiale</a> sowie zahlreiche weitere Projekte in verschiedenen Kiezen der Stadt.</p>



<p>Neben den umgesetzten Projekten zeichnet sich Urbane Praxis in Berlin durch eine vielfältige Akteurslandschaft und ein weit verzweigtes Netzwerk aus. Das Hidden Institute versteht sich als ein Teil davon. Im Rahmen unserer Arbeit als Forschungsinstitut haben wir maßgeblich mit zwei Organisationen zusammengearbeitet, die für die Urbane Praxis in Berlin strukturbildend sind:</p>



<p>1. Der <a href="https://www.projektfonds-urbane-praxis.berlin/de/home/">Berliner Projektfonds Urbane Praxis</a> (BPUP) wurde im Jahr 2021 im Zuge des DRAUSSENSTADT Programms von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt eingerichtet. Im Jahr 2024 wurde der Projektfonds mit einem jährlichen Gesamtvolumen von ca. 1,2 Mio. Euro zum vierten Mal in Folge ausgeschrieben. Insgesamt wurden seit der Entstehung rund 120 interdisziplinäre Projekte im Stadtraum gefördert und realisiert.</p>



<p>Die Arbeit des BPUP wurde im Auftrag der <a href="https://stiftung-kulturelle-weiterbildung-kulturberatung.berlin/">Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung</a> zusammen mit der Agentur <a href="https://stadtstattstrand.de/projekte">stadtstattstrand</a> evaluiert. Beleuchtet wurde insbesondere das Zusammenspiel der beteiligten Akteure in Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft (urban governance). Die Grundlage dafür bilden eine Desktoprecherche, Expert:innen-Interviews und eine Online-Umfrage. Die Evaluation bewertet die Arbeit des BPUP im Zeitraum von 2021 bis 2023 anhand von qualitativen Kategorien. Darauf aufbauend wurden konkrete Handlungsanregungen erarbeitet, wie positive Wirkungen in Zukunft ausgebaut werden können. Schwerpunkte liegen dabei auf den Aspekten Diversität sowie erleichterten Zugang zu Stadträumen und Fördermitteln (Barriereabbau). Ergänzend fand auf Einladung des BPUP 2024 ein Workshop statt, um die Evaluation mittels einer Betrachtung der Wirkungen auf Projektebene zu ergänzen. Daran nahmen Vertreter:innen von rund 20 geförderten Projekte teil. Die Teilnehmenden diskutierten in drei rotierenden und moderierten Arbeitsgruppen die Frage, welche Wirkungen die Förderung des BPUP für die Projekte und deren Umfeld entfalten konnte. Die Ergebnisse des Workshops wurden aufgearbeitet, geclustert und anhand von Herausforderungen bei der Projektumsetzung ausgewertet.</p>



<p>2. Der gemeinnützige <a href="https://www.urbanepraxis.berlin/">Urbane Praxis e.V.</a> wurde im Jahr 2022 gegründet und trägt die Netzwerkstelle Urbane Praxis. Diese wird von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen mit 300.000 Euro im Jahr gefördert und hat die Aufgabe, eine Plattform für Wissensaustausch zwischen stadtgestaltenden Initiativen in Berlin zu bilden, diese zu beraten und zwischen Initiativen, Verwaltung und Politik zu vermitteln. Der Verein zählt mittlerweile knapp 100 Mitglieder.</p>



<p>Das Hidden Institute hat in enger Zusammenarbeit mit der Netzwerkstelle des Vereins und dem <a href="https://www.vhw.de/">vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.</a> einen Workshop zur Weiterentwicklung der bestehenden Förderstrukturen und deren Finanzierung umgesetzt. Teilgenommen haben stakeholder aus der Berliner Verwaltung und der Zivilgesellschaft. Die Ergebnisse des Workshops sind in ein Positionspapier eingeflossen, in dem die Einrichtung von sogenannten „Stadtlaboren“ vorgeschlagen wird. Diese sollen erfolgreichen Projekten eine längerfristige Perspektive ermöglichen, indem die Nutzung von ausgewählten Flächen für bis zu fünf Jahre von der Stadtverwaltung unterstützt wird, denn bisher können Projekte der Urbanen Praxis in der Regel nur für wenige Monate gefördert werden.</p>



<p>Beide Tätigkeitsbereiche machen deutlich, dass Projekte der Urbanen Praxis neue Verbindungen zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft etablieren und den öffentlichen Raum insgesamt zugänglicher machen. Dabei werden mittels der Einbindung von Anwohner:innen für die Verwaltung lokale Bedarfe sichtbarer, so dass diese bei offiziellen Planungen besser berücksichtigt werden können. Außerdem wird der Zugang zu Fördermitteln erleichtert, wodurch auch Menschen aktiv werden, die noch keine oder nur wenig Erfahrung mit der Durchführung von Veranstaltungen im urbanen Raum haben. In diesem Zuge können sich viele Akteure professionalisieren, die sozialräumliche Qualität ihrer Projekte erhöhen und ihre Netzwerke ausbauen.</p>



<p>Damit sich positive Wirkungen in den Kiezen verstetigen können, ist es allerdings notwendig, dass neben temporären und experimentellen Formaten ausgewählte Projekte auch längerfristig umgesetzt werden können. Wenn Projektlaufzeiten zu kurz sind, entstehen weder stabile soziale Kontakte noch langfristig tragfähige Strukturen vor Ort. Daher es ist aus unserer Sicht sinnvoll, Projekten der Urbanen Praxis geeignete Flächen und langfristige Fördermittel zur Verfügung zu stellen, wenn diese Potenziale aufweisen, eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung dauerhaft zu unterstützen. Dagegen treffen die in den Jahren 2024 und 2025 vom Berliner Senat beschlossenen Kürzungen im Kulturbereich die Urbane Praxis in besonderem Maße und schwächen deren Potenzial für eine zukunftsfähige Entwicklung der Stadt erheblich.</p>



<p><strong>Material</strong></p>



<p>Download (PDF): <a href="https://www.projektfonds-urbane-praxis.berlin/media/filer_public/31/0d/310d5126-5c6f-4415-bdd6-ae17bfa95631/240328_endbericht_bpup_lang_v3.pdf" data-type="link" data-id="https://www.projektfonds-urbane-praxis.berlin/media/filer_public/31/0d/310d5126-5c6f-4415-bdd6-ae17bfa95631/240328_endbericht_bpup_lang_v3.pdf">Evaluation BPUP Langfassung</a></p>



<p>Download (PDF): <a href="https://www.projektfonds-urbane-praxis.berlin/media/filer_public/20/4f/204f423a-d796-4824-8cd4-c754cbb834b8/240318_kurzbericht_evaluation_bpup_v3.pdf" data-type="link" data-id="https://www.projektfonds-urbane-praxis.berlin/media/filer_public/20/4f/204f423a-d796-4824-8cd4-c754cbb834b8/240318_kurzbericht_evaluation_bpup_v3.pdf">Evaluation BPUP Kurzfassung</a></p>



<p></p>
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		<title>Urbane Experimentierflächen</title>
		<link>https://hidden-institute.org/2023/12/15/urbane-experimentierflachen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2023 11:14:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Nutzung und Entwicklung von Städten ist weitgehend geregelt. Raum für Experimente gibt es wenig. Damit sich Städte zukunftsfähig weiter entwickeln können, müssen jedoch neue Ideen und ungewöhnliche Nutzungen im Stadtraum ausprobiert werden können. Denn Stadtentwicklung basiert auf der Koproduktion von Stadträumen durch eine Vielzahl von Akteuren. Urbane Experimentierflächen könnten es Stadtbewohner:innen ermöglichen, die Nutzung [&#8230;]]]></description>
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<p>Die Nutzung und Entwicklung von Städten ist weitgehend geregelt. Raum für Experimente gibt es wenig. Damit sich Städte zukunftsfähig weiter entwickeln können, müssen jedoch neue Ideen und ungewöhnliche Nutzungen im Stadtraum ausprobiert werden können. Denn Stadtentwicklung basiert auf der Koproduktion von Stadträumen durch eine Vielzahl von Akteuren. Urbane Experimentierflächen könnten es Stadtbewohner:innen ermöglichen, die Nutzung von Flächen selbstorganisiert auszutesten und untereinander auszuhandeln. Dadurch kann – so unsere These – die Produktion von Räumen gemeinschaftlich und nutzer:innengerecht gestaltet werden.</p>



<p>Während einer Forschungswoche in Zürich wurden unterschiedliche urbane Experimentierflächen vom Hidden Institute getestet. Dabei wollten wir herausfinden, wie der öffentliche Raum gemeinschaftlich genutzt werden kann – nicht im Sinne eines passiven Nebeneinanders, sondern als offener Raum eines aktiven Miteinanders. Eine Gruppe ging der Frage nach, inwiefern Stadträume kurzzeitig gemeinschaftlich produziert werden können – beispielsweise dadurch, dass viele Menschen an einem Ort zeitgleich dieselbe Musik von ihren Smartphones abspielen. Eine zweite Gruppe stellte sich hauptsächlich Fragen zur materiellen Beschaffenheit urbaner Experimentierflächen und testete diverse Methoden des physischen Markierens solcher Flächen im Stadtraum. Dabei wurden in den Gruppen sowie mit Passant:innen Herausforderungen und Möglichkeiten von urbanen Experimentierflächen diskutiert und weiter entwickelt.</p>



<p>Die Ergebnisse wurden im&nbsp;<a href="http://pavilleon.org/?veranstaltung-710">Pavilleon</a>&nbsp;öffentlich präsentiert und mit dem Publikum entlang unterschiedlicher Fragen zu den sozialen, planerischen, rechtlichen und politischen Chancen und Hürden diskutiert.</p>



<p>Die Forschungswoche in Zürich erfolgte auf Einladung des Pavilleons. Die zweijährige Zwischennutzung im Herzen Zürichs ist zugleich kultureller Freiraum und Stadtlabor, getragen vom gemeinnützigen Verein «Pavilleon».</p>



<p><a href="https://hidden-institute.org/wp-content/uploads/2023/12/P1070417.jpg"></a></p>
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		<title>Koordinierungsstelle für Vernetzung und Kooperation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2023 11:19:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Projektstudie dient als Grundlage um im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg „eine Arbeits- und Koordinierungsstruktur zu etablieren, die eine wirksame Kollaboration zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung ermöglicht, um die aktuelle Liegenschafts-, Bau-, Wohn- und Freiraumpolitik in Richtung einer breiten gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung zu fördern.“ Zu ihren Aufgaben zählt unter anderem, dass sie zivilgesellschaftliche Akteure fördert und sie [&#8230;]]]></description>
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<p>Die Projektstudie dient als Grundlage um im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg „eine Arbeits- und Koordinierungsstruktur zu etablieren, die eine wirksame Kollaboration zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung ermöglicht, um die aktuelle Liegenschafts-, Bau-, Wohn- und Freiraumpolitik in Richtung einer breiten gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung zu fördern.“ Zu ihren Aufgaben zählt unter anderem, dass sie zivilgesellschaftliche Akteure fördert und sie mit der Verwaltung vernetzt, neue (kommunale) Steuerungsformen anregt und neue Kooperationen zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung begleitet, Informationen aus der Verwaltung über Stadtentwicklungs- und Entscheidungsprozesse zur Verfügung stellt sowie die Akquise von Ressourcen zur Stadtentwicklung durch die Zivilgesellschaft unterstützt. Die Ergebnisse der Studie sind in die Gründung und Struktur der <a href="https://aks.gemeinwohl.berlin/">AKS Gemeinwohl</a> eingeflossen.</p>



<p>Die Entwicklung des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg wird seit langem von einer engagierten Zivilgesellschaft geprägt. Einzelpersonen, Organisationen und Gruppen nehmen Einfluss auf die Bezirkspolitik und gestalten die Entwicklung von konkreten Orten mit, indem sie eigene Ressourcen einbringen. Allerdings hemmen verschiedene Faktoren die direkte und produktive Zusammenarbeit mit den Behörden. Dazu zählen unterschiedliche Interessen, mangelnder Zugang zu Information und eine ungenügende Einbindung von Stadtbewohner:innen in behördliche Planungen. Die vorgesehene Koordinierungsstelle soll helfen derartige Hemmnisse abzubauen.</p>



<p>Das Forschungsdesign der Projektstudie basiert auf einem Verständnis von Stadtentwicklung als Resultat aus dem Zusammenspiel verschiedener Akteure mit teilweise divergierenden Interessen. Aus dieser Governance-Perspektive heraus wurden vor allem die Forderungen und der Bedarf von zivilgesellschaftlichen Akteurinnen in den Blick genommen, um mit Politiker:innen und Vertreter:innen von Behörden besser zusammenarbeiten zu können. Zentraler Teil der Studie war dabei eine transdisziplinäre Forschungs- und Vernetzungswerkstatt (siehe Foto).</p>



<p>Im Auftrag des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg wurde die Projektstudie durch die Arbeitsgemeinschaft KOOP X.Hain GbR erarbeitet. Die Arbeitsgemeinschaft bilden Konrad Braun (Hidden Institute), Elizabeth Calderón Lüning (<a href="http://common-grounds.net/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Common Grounds</a>) Hans Joachim Toppius (<a href="http://www.kollegenzweikommadrei.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kollegen 2,3</a>) und Julia Förster. Sie wurde dabei durch Vertreter:innen stadtpolitischer Initiativen, aktiven Einzelpersonen und Berater:innen aus Forschung und Praxis unterstützt, zu denen unter anderem Christoph Casper vom RAW Kulturensemble sowie Iver Ohm und Michael Ziehl vom Hidden Institute zählen.</p>



<p><strong>Material</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft"><a href="https://hidden-institute.org/wp-content/uploads/2016/03/Projektstudie_cover.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="212" height="300" src="https://hidden-institute.org/wp-content/uploads/2016/03/Projektstudie_cover-212x300.png" alt="" class="wp-image-844" srcset="https://hidden-institute.org/wp-content/uploads/2016/03/Projektstudie_cover-212x300.png 212w, https://hidden-institute.org/wp-content/uploads/2016/03/Projektstudie_cover-550x778.png 550w, https://hidden-institute.org/wp-content/uploads/2016/03/Projektstudie_cover-230x325.png 230w, https://hidden-institute.org/wp-content/uploads/2016/03/Projektstudie_cover.png 555w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a></figure>



<p>Download (PDF): <a href="http://common-grounds.net/wp-content/uploads/2018/06/KOOPXHain_KOORSTStudie_Final.pdf" data-type="link" data-id="http://common-grounds.net/wp-content/uploads/2018/06/KOOPXHain_KOORSTStudie_Final.pdf">Studie zum Aufbau einer Koordinierungsstelle für die Vernetzung und Kooperation von zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und administrativen Strukturen im Handlungsfeld Stadtentwicklung im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg</a></p>
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		<title>Kooperative Stadtentwicklung</title>
		<link>https://hidden-institute.org/2023/12/13/kooperative-stadtentwicklung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Dec 2023 11:21:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer beteiligt wen, woran und wie?&#160;Ob bei der Gestaltung von öffentlichen Räumen, der Aufwertung von Stadtteilen, dem Verkauf von städtischen Flächen oder der Konzeption von Naherholungsorten – in vielen Fällen gibt es Kritik von Stadtbewohnerinnen, wenn bei Fragen der Stadtentwicklung kein Dialog auf Augenhöhe mit den betroffenen Akteuren entsteht. Beteiligungsformaten liegt in der Regel ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer beteiligt wen, woran und wie?&nbsp;Ob bei der Gestaltung von öffentlichen Räumen, der Aufwertung von Stadtteilen, dem Verkauf von städtischen Flächen oder der Konzeption von Naherholungsorten – in vielen Fällen gibt es Kritik von Stadtbewohnerinnen, wenn bei Fragen der Stadtentwicklung kein Dialog auf Augenhöhe mit den betroffenen Akteuren entsteht. Beteiligungsformaten liegt in der Regel ein Top-Down-Verständnis zu Grunde, wobei Stadtbewohner:innen an weitgehend fertigen Planungen „beteiligt“ werden sollen. Hinzu kommt, dass ihre Vorschläge oft vernachlässigt oder nicht umgesetzt werden. Daher stellt sich die Frage, wie Akteure aus der Politik, den Behörden und der Zivilgesellschaft so zusammenarbeiten können, dass akzeptable Ergebnisse für alle Beteiligten erzielt werden.</p>



<p><em>Wenn</em> Politik, Behörden und Zivilgesellschaft gemeinsame Lösungen erarbeiten wollen, dann muss es um Kooperation und Verhandlung auf Augenhöhe gehen. Eine oft genannte Forderung von stadtpolitischen Initiativen ist daher, dass Politik und Verwaltung alle relevanten Informationen sowie Entscheidungs- und Handlungsmöglichkeiten umfassend transparent machen. Des Weiteren müssen Formate und Strukturen entwickelt und umgesetzt werden, die eine Verhandlung von Positionen, Wissenszugängen und Interessen auf Augenhöhe aktiv unterstützen.</p>



<p>Ausgehend von diesen Beobachtungen bringt sich das Hidden Institute aktiv in Stadtentwicklungsprozesse ein. In Berlin werden daher gemeinsam mit stadtpolitischen Akteuren Verfahren zur Wissensvermittlung und Formate zur horizontalen Kooperation entwickelt. Dadurch soll eine gemeinwohlorientierte Gestaltung von städtischen Transformationsprozessen unterstützt werden.</p>



<p><strong>1. Arbeitsgruppe zur Entwicklung eines Positionspapiers zu Vermittlungs- und Beratungsstellen für urbanes Engagement in Berlin</strong></p>



<p>Die Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit der Frage, wie öffentliche Anlaufstellen für Stadtbewohner:innen gestaltet und eingerichtet werden können, um ihr Engagement in Stadtentwicklungsprozessen zu unterstützen. Sie besteht aus Vertreter:innen von Initiativen und Einzelpersonen mit teilweise sehr unterschiedlichen Anforderungen an solche Anlaufstellen. Das Hidden Institute begleitet diesen Prozess durch die Moderation und Dokumentation von Arbeitstreffen und bringt praxisorientierte und theoriebasierte Expertise ein.</p>



<p><strong>2. Beteiligung am „Initiativkreis Stadtforum von Unten“</strong></p>



<p>Der Initiativkreis hat sich aus Kritik an den Formen der aktuellen Entwicklung von „Leitlinien für Bürgerbeteiligung für Projekte und Prozesse der räumlichen Stadtentwicklung“ gegründet. Er fordert, dass die Zivilgesellschaft an Stadtentwicklungsprozessen umfassender beteiligt wird und die Planung und Umsetzung von Beteiligung offener und hierarchiefreier gestaltet wird. Um diese Forderung in die Praxis umzusetzen, wurde ein „Stadtforum von Unten“ initiiert, das parallel und am gleichen Ort wie das offizielle Berliner Stadtforum stattfand. Dabei wurde in einer horizontal strukturierten Versammlung (Assembly) mit rund 250 Teilnehmenden über die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen von Beteiligung und Teilhabe in der Stadtentwicklung diskutiert. Das Hidden Institute unterstützt den Initiativkreis durch inhaltliche Expertise, die Moderation von Arbeitskreisen und begleitet die Dokumentation des „Stadtforums von Unten“.</p>



<p>(Foto oben von Till Budde via <a href="https://www.bizim-kiez.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bizim-kiez.de</a>)</p>



<p><a href="https://hidden-institute.org/wp-content/uploads/2015/09/Stadtforum_von_Unten_Berlin_2017.jpg"></a></p>



<p></p>
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		<title>Zivilcourage? – Solidarisches Handeln im Alltag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2023 11:21:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Öffentliche Orte wie Plätze, Straßen, U-Bahnen und das Internet sind alltägliche (Ver-)Handlungsräume für gesellschaftliche Prozesse. Wie auch in privaten Räumen, so ist dort ein alltägliches Handeln gegen Rassismus notwendig, wenn wir die Gesellschaft in der wir leben, offen, sozial und inklusiv gestalten wollen. Zivilcourage ist eine von vielen möglichen Formen des Widerstands, die spätestens seit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Öffentliche Orte wie Plätze, Straßen, U-Bahnen und das Internet sind alltägliche (Ver-)Handlungsräume für gesellschaftliche Prozesse. Wie auch in privaten Räumen, so ist dort ein alltägliches Handeln gegen Rassismus notwendig, wenn wir die Gesellschaft in der wir leben, offen, sozial und inklusiv gestalten wollen. Zivilcourage ist eine von vielen möglichen Formen des Widerstands, die spätestens seit den Gräueltaten des NS-Regimes als individuelles Handeln in Unrechtssituationen anerkannt ist. In diesem Zusammenhang verstehen wir Zivilcourage auch als Widerstand gegen diskriminierende Strukturen und Vorurteile sowie gegen physische und psychische Übergriffe. Um zu üben, wie Zivilcourage im Alltag einfach und wirksam umzusetzen ist, und um herauszufinden, wie Strategien gegen Rassismus und rechten Populismus wieder stärker sichtbar gemacht werden können, entwickeln wir eine Reihe von Workshops, die in Kulturinstitutionen und in öffentlichen Räumen stattfinden sollen.</p>



<p>Die Workshops werden gemeinsam mit Sonja Hornung (Bildende Künstlerin / Berlin), Iver Ohm (Hidden Institute / Berlin) und  _Willi Hejda (GegenKulturarbeiter_in / Wien) sowie weiteren Personen konzipiert. Sie sind jeweils für viele Teilnehmerinnen (100-200 Personen) gedacht und auf ein bis zwei Tage ausgelegt. Sie werden zusammen mit Trainerinnen aus diversen Bereichen (Aktivismus, Rechtsberatung, Theater der Unterdrückten, Verein Gesicht Zeigen! etc.) umgesetzt und sollen anfangs vor allem in Theaterräumen erprobt werden. Der erste Test-Workshop hat am in Kooperation mit dem Maxim Gorki Theater in den Räumen des Theaters in Berlin stattgefunden und wurde durch die Rosa-Luxemburg Stiftung gefördert.</p>
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		<title>Reclaim Your Club</title>
		<link>https://hidden-institute.org/2023/12/11/reclaim-your-club/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2023 11:22:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Reclaim Your Club ist eine Diskussions- und Workshopreihe des Hidden Institute. Insgesamt wurden drei Veranstaltungen im Rahmen von verschiedenen Kongressen umgesetzt (Reclaim Your City Kongress, 7. und 8. Hedonistischer Weltkongress). Dabei ging es um die Frage, wie Club- und Party-Kollektive eine selbstreflexive Praxis in Bezug auf die alltägliche Reproduktion von hegemonialen Macht- und Verwertungslogiken umsetzen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Reclaim Your Club ist eine Diskussions- und Workshopreihe des Hidden Institute. Insgesamt wurden drei Veranstaltungen im Rahmen von verschiedenen Kongressen umgesetzt (Reclaim Your City Kongress, 7. und 8. Hedonistischer Weltkongress). Dabei ging es um die Frage, wie Club- und Party-Kollektive eine selbstreflexive Praxis in Bezug auf die alltägliche Reproduktion von hegemonialen Macht- und Verwertungslogiken umsetzen können. Darauf aufbauend wurden Alltagspraktiken für den Club- und Partybetrieb diskutiert und mit den Teilnehmenden schrittweise (weiter-)entwickelt. Aus der Initiative von Teilnehmenden heraus wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich zum „Reclaim Club Culture“-Netzwerk entwickelt hat und rund 20 Kollektive der Berliner Club- und Partyszene umfasst. In Zusammenarbeit mit dem Hidden Institute wurde die Reclaim Your Club Fibel erarbeitet und veröffentlicht.</p>



<p>Inhaltliche Grundlage der Wissensproduktion in den Workshops bildeten Forschungsfragen, die vor dem Hintergrund einer beobachteten Kommodifizierung und Professionalisierung der Kunst- und Kulturproduktion im Zuge neoliberaler Stadtentwicklungspolitik aufgestellt wurden. Der Fokus lag dabei auf einer vermuteten (Re-)Politisierung der Clubcultur und emanzipatorischen (Alltags-)Strategien im Clubbetrieb. Als Teilnehmer:innen der Workshops wurden Vertreter:innen von Club- und Partykollektiven aus verschiedenen Städten eingeladen. Die Workshops waren offen angelegt und wurden in der Szene beworben, daher konnten sich auch Gäste als Expert:innen des Club- und Partyalltags einbringen. Auf Basis dieses partizipativen Forschungsdesigns wurden die Workshops als kollektiver Wissensaustausch organisiert und von mehreren Moderator:innen so strukturiert, dass Handlungsansätze erarbeitet wurden, die sich laut den Teilnehmenden als Grundlage für einen emanzipatorischen Party- und Clubbetrieb eignen. Dabei wurden die Handlungsansätze in mehrere Bereiche eingeteilt (booking, staff, structure – hierarchy, networking, awareness &amp; safer spaces, inclusion – exclusion, doorpolicy).</p>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Wie sich gezeigt hat, nehmen die teilnehmenden Partygänger:innen und Clubbetreiber:innen eine zunehmende Kommodifizierung und Professionalisierung der Party- und Clubszene wahr. Diese Entwicklung lässt sich insbesondere in Berlin beobachten. Dort hat sich in der Nachwendezeit eine heterogene, selbstorganisierte und nicht-kommerzielle Party- und Clubszene herausgebildet. Diese gerät im Zuge der Stadtentwicklung Berlins zunehmend unter Druck, da Orte der Szene von Mietsteigerungen betroffen sind und für die Immobilienentwicklung attraktiv werden. Gleichzeitig erlangen auch Nischenorte durch den ausgeprägten Partytourismus in Berlin größere Bekanntheit. In diesem Zuge steigt teilweise der Kontroll- und Regulierungsdruck von Seiten der Stadtverwaltung. In Folge müssen sich viele Projekte strukturell professionalisieren, wodurch emanzipatorische Praktiken wie Selbstorganisation, Offenheit, Nicht-Kommerzialität in den Hintergrund treten. Dennoch besteht bei vielen Akteuren ein ausgeprägtes Wissen über emanzipatorische Praktiken und es gibt das Bestreben, darauf aufbauend Handlungsansätze für eine emanzipatorische Party- und Clubkultur zu reaktivieren und zu entwickeln. Einige Anregungen dazu wurden in der Reclaim Your Club Fibel zusammengetragen.</p>



<p><strong>Material</strong></p>



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<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://hidden-institute.org/wp-content/uploads/2023/12/de_ReclaimYourClub-Fibel-1.jpg"><img decoding="async" width="685" height="1024" src="https://hidden-institute.org/wp-content/uploads/2023/12/de_ReclaimYourClub-Fibel-1-685x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1526" style="width:170px;height:auto" srcset="https://hidden-institute.org/wp-content/uploads/2023/12/de_ReclaimYourClub-Fibel-1-685x1024.jpg 685w, https://hidden-institute.org/wp-content/uploads/2023/12/de_ReclaimYourClub-Fibel-1-201x300.jpg 201w, https://hidden-institute.org/wp-content/uploads/2023/12/de_ReclaimYourClub-Fibel-1-768x1147.jpg 768w, https://hidden-institute.org/wp-content/uploads/2023/12/de_ReclaimYourClub-Fibel-1-1028x1536.jpg 1028w, https://hidden-institute.org/wp-content/uploads/2023/12/de_ReclaimYourClub-Fibel-1.jpg 1107w" sizes="(max-width: 685px) 100vw, 685px" /></a></figure>



<p>Download (PDF): <a href="https://hidden-institute.org/wp-content/uploads/2024/09/de_ReclaimYourClub-Fibel.pdf">Reclaim Your Club Fibel</a></p>
</div>



<p>Herausgeber*innen: „Reclaim Club Culture“ Netzwerk. Bei der Konzeption waren unter anderem folgende Clubs, Gruppen und Kollektive beteiligt: ://About Blank, Bewegungsfreiheit, Hidden Institute, Irrlichterliebe, Jonny Knüppel, Mensch Meier, Rebellion der Träumer, Rummels Bucht, Sonntagsinstitut, Spartacus RCC AG.</p>



<p>Grafik &amp; Illustration: <a href="http://www.juleroschlau.de" data-type="link" data-id="www.juleroschlau.de">Jule Roschlau</a></p>



<p><a href="https://hidden-institute.org/wp-content/uploads/2015/09/bild.jpg"></a></p>



<p></p>
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		<title>Relay the Everyday</title>
		<link>https://hidden-institute.org/2023/12/10/relay-the-everyday/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2023 11:29:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Unter dem Titel „Testing Relay“ fand im Rahmen des 6. Urbanize Festivals in Wien ein Workshop zu unserem Themenfeld „Relay – Alltägliche Ressourcen praktisch umverteilen“ statt. Dabei wurden verschiedene „Relays“ in der Festivalzentrale und im öffentlichen Raum getestet. Rund fünfundzwanzig Teilnehmer:innen waren gekommen, um Konzepte und Ideen des nicht-kommerziellen Teilens und Weitergebens von alltäglichen Ressourcen [&#8230;]]]></description>
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<p>Unter dem Titel „<a href="http://www.urbanize.at/2015/event/testing-relay">Testing Relay</a>“ fand im Rahmen des <a href="https://2015.urbanize.at/">6. Urbanize Festivals</a> in Wien ein Workshop zu unserem Themenfeld „Relay – Alltägliche Ressourcen praktisch umverteilen“ statt. Dabei wurden verschiedene „Relays“ in der Festivalzentrale und im öffentlichen Raum getestet. Rund fünfundzwanzig Teilnehmer:innen waren gekommen, um Konzepte und Ideen des nicht-kommerziellen Teilens und Weitergebens von alltäglichen Ressourcen praktisch und in gemeinsamer Diskussion zu erforschen. Vier verschiedene Arten von „Relays“ wurden gebaut und durch den Workshop getestet.</p>



<p>1: Der „Ticket-Fair-Teiler“ kann aus einer umfunktionierten Zigarettenschachtel oder ähnlichen kleinen, leichten und im Alltag vorhandenen Verpackungen bestehen. Gut platziert, können sie als ein Behältnis zur Weitergabe von Fahrscheinen für den öffentlichen Nahverkehr dienen. 2: Der „Stadt-Fair-Teiler“ nimmt das Prinzip von Aushängen mit Abreißtelefonnummern auf und bezieht sich jeweils auf das Verteilen von einer Ressource, wie beispielsweise das Angebot einer Dusche, einer Mahlzeit oder Zeit für ein gemeinsames Kaffeetrinken. 3: Mit dem „Makro-Relay“ wurde aus zwei großen Tafeln auf einem Gestell ein Objekt entwickelt, das den Tausch unterschiedlichster Gegenstände von Süßigkeiten über Stadtpläne bis hin zu Geld ermöglicht. Diese drei „Relays“ wurden während des Workshops im öffentlichen Raum installiert um deren Nutzung beobachten und anschließend zu analysieren zu können. 4: Ein gedankliches Experiment war das „iRelay“ welches die Beziehungen untersuchte, die durch Tauschen, Teilen, Weitergeben zwischen Menschen und anderen Menschen wie Dingen aufgebaut werden. Ein farbiges Ribbon als Zeichen für Solidarität soll eine Bereitschaft für Interaktion aufzeigen und so die Schwelle beim Ansprechen von Fremden nivellieren sowie damit das Verhältnis der Gebenden und Nehmenden bewusst zu einer Begegnung auf Augenhöhe relativieren.</p>



<p>Die „Relays“ wurden aus dem Nachdenken über Praktiken des Teilen, Tauschens und Schenkens in der Stadt entwickelt und fragen nach deren Grundlagen: Welche Gegenstände und Handlungsformen eignen sich dafür? Beispielsweise wird das Aufstellen von Give-away-Boxes, Foodsharing, der Austausch von Büchern in Bussen oder Boxen im öffentlichen Raum, von Werkzeugen oder das Weggeben von Dingen durch das Kennzeichen „zu Verschenken“ in Groß- und Kleinstädten seit vielen Jahren oft wie selbstverständlich realisiert. Im Design- und Entwicklungsprozess der „Relays“ wurden aus diesen Beispielen Fragen der Offenheit und Erkennbarkeit, von Zugangsschranken und Sichtbarkeiten, sowie die der Gefahr einer Zerstörung, abgeleitet. Die Platzierung im öffentlichen Raum, welche das „Relay“ durch eine kritische Masse erreichbar macht, ist ein weiterer grundlegender Faktor einer erfolgreichen Nutzung. Es wurde ebenfalls kritisch diskutiert, wessen „Gewinn“ gegebenenfalls durch das Umverteilen gemindert werden könnte und ob dies den solidarischen Grundgedanken unterstützt oder auch nicht.</p>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Teilen, Tauschen, Schenken, Stiften und Leihen sind durch „Relays“ möglich und können anonym oder sichtbar durchgeführt werden oder der persönliche Kontakt auf Augenhöhe bewusst gemacht werden. Sie zeichnen sich materiell dadurch aus, dass sie sich leicht anwenden, kopieren und verbreiten lassen, um in der Stadt sukzessiv, spontan und alltäglich zu wirken. Eine weitere Beobachtung des Workshops ist, dass sich durch diese Praktiken auch die Werte der getauschten Güter verändern, die einen vom Kontext abhängigen Wert, einen unabhängigen Wert oder einen symbolischen Wert besitzen. Sie reproduzieren nicht die Logik des „honorigen Spendens“ und Bedürftig-Seins einzelner, sondern entwerfen eine Alltagslogik, die quer zum rein Ich-bezogenen Konsum funktioniert.</p>



<p><a href="https://hidden-institute.org/wp-content/uploads/2016/04/Workshop_Relay.jpg"></a></p>



<p></p>
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